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Bericht der Frauenbeauftragten 2009Hochschule Aschaffenburg, eine frauen- und familiengerechte Hochschule
Audit „Familiengerechte Hochschule der Hertie-Stiftung“
Nach der Erteilung des Grundzertifikats zum Audit „Familiengerechte Hochschule“ am 31. August 2006 wurde das Re-Audit mit neuen Zielvereinbarungen mit der Hertie-Stiftung im Sommersemester 2009 erfolgreich abgeschlossen. Hierbei geht es v.a. um den Ausbau weiterer Kinderbetreuungsangebote und um die Prüfung zur Einführung eines Teilzeitstudiums an der Hochschule. Werden die neuen Maßnahmen unter der Federführung des Präsidenten Prof. Dr. Diwischek und der Frauenbeauftragten mit ihrer Projektmitarbeiterin Elisabeth Ringel bis 2012 erfolgreich erfüllt, wird das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ dauerhaft verliehen.
Nach der Erteilung des Grundzertifikats zum Audit „Familiengerechte Hochschule“ am 31. August 2006 wurden folgende Aktivitäten durchgeführt: - Erstellen der Broschüre „Studieren mit Kind an der Hochschule Aschaffenburg“ abrufbar im Intranet der Hochschule. - Mai 2007: Hochschulkonferenz an der Hochschule Aschaffenburg (Aula) zum Thema: „Kind, Studium und Karriere – ein Ding der Unmöglichkeit?“ mit über 130 Teilnehmer/Innen und hoher Medienpräsenz. - Juni 2007: Berlin Zertifikatsverleihung an den Präsidenten Prof. Dr. Wilfried Diwischek in Anwesenheit der Frauenbeauftragten Prof. Dr. Astrid Szebel-Habig. - Dezember 2007: Einweihung des Kinderzimmers an der Hochschule mit einer Nikolausfeier. - Seit Oktober 2008 existierte an der Hochschule eine Kinderbetreuung direkt vor Ort im Eltern/Kind Zimmer. Leider kündigte die selbständige Erzieherin und übernahm in der Nähe der Hochschule eine neue Kinderkrippengruppe. Da sie ihre Betreuungsaufgabe vorbildlich wahrgenommen hatte, wechselten alle Eltern mit Kind mit ihr. - Nach einer Befragung bei den 45 studentischen Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren zu ihrem Kinderbetreuungsbedarf unter Federführung der Frauenbeauftragten und des Kanzlers im November 2009 wurde mit der Studentenvertretung ein Betreuungszuschuss von 75% der Betreuungskosten für Kinder studentischer Eltern unter 3 Jahren vereinbart, bis die neu zu bauende Hochschulkinderkrippe – in Kooperation mit dem ASB – zur Verfügung steht. Die Planung sieht eine Eröffnung des neuen Betreuungsgebäudes im Oktober 2010 vor. - Dezember 2009: Nikolausfeier an der Hochschule mit Studierenden Eltern und Mitarbeitern. - April 2010: Informationsveranstaltung am Tag der offenen Tür an der Hochschule für Studieninteressierte Eltern. - Juni 2010: Sommerfest und Informationsveranstaltung an der Hochschule. - Juni 2010: Erneute Verleihung des Zertifikats (Re-Audit) an den Präsidenten Prof. Dr. Diwischek durch Familienministerin Kristina Schröder
Verdoppelung der Anzahl studentischer Eltern /Kinderbetreuung Waren im WS 2008/09 noch 21 Studierende mit Kind gemeldet, so erhöhte sich diese Zahl überraschend auf 45 studentische Elternpaare im WS 2009/10. Gutes Drittel der Studierenden ist weiblich
Insgesamt studieren an der Hochschule Aschaffenburg 796 Studentinnen von insgesamt 2170 Studierenden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil von 35,9 % auf 36,7 % gestiegen. Auffallend ist der hohe weibliche Anteil bei dem im WS 09/10 neu eingeführten Studiengang Internationales Immobilien Management (IIM) mit 32 Frauen von 50 Erstsemestern (64 %). Die Frauenanteile in den einzelnen Studiengängen stellen sich wie folgt dar: Fakultät Wirtschaft und Recht: 1188 Studierende, davon 652 weiblich = 54,9 % Fakultät Ingenieurwissenschaften: 980 Studierende, davon 144 weiblich = 14,7 % Viele weibliche Professoren
Die Hochschule Aschaffenburg weist bayernweit eine Spitzenstellung in Bezug auf den weiblichen Anteil unter den beschäftigten Professoren auf:
Ein neuer Rekord: Professorinnenanteil bei 26,4 % (Vorjahr 20 %) Mit 14 weiblichen von insgesamt 53 Professor/innen zum 1.10.2009 erhöht sich der Professorinnenanteil erstmals auf 26 % und erreicht damit einen neuen Rekord. Fakultät Wirtschaft und Recht 8 Professorinnen von 24 = 33 % Fakultät Ingenieurwissenschaften 6 Professorinnen von 29 = 20 %
Wahlergebnisse der Frauenbeauftragte Fakultäten In beiden Fakultäten wurden die Frauenbeauftragten der jeweiligen Fakultät neu gewählt: Fakultät Wirtschaft und Recht: Prof. Dr. Patricia Feldhoff; Vertreterin: Prof. Dr. Christiane Seidel Fakultät Ingenieurwesen: Prof. Dr. Susan Rastetter- Gies, Vertreterin: Prof. Dr. Christiane Thielemann Gleichstellungskonzept / Professorinnenprogramm Die Hochschule reichte erfolgreich Anfang März 2009 ein Gleichstellungskonzept als notwendige Voraussetzung für die Teilnahme am bundesweiten Professorinnenprogramm beim Projektträger des BMBF ein. Dieses im März 2008 aufgelegte Programm möchte die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft und Forschung fördern und stellt dafür von 2008 – 2012 Fördermittel von insgesamt 150 Mio. EUR bereit. Der erste Antrag zur Förderung einer Vorgriffsprofessur wurde von der Hochschule im Dezember 2009 eingereicht.
Mentoring für Studentinnen der technischen Studienfächer: Das Mentorenprogramm FRAUKE, seit September 2007 von unserer Absolventin Simone Wolf als Nachfolgerin von Anke Eschner geleitet, wurde ab dem WS 2009/10 unter der Leitung von Cornelia Böhmer mit Hilfe der Frauenbeauftragten neu aufgerollt: 1. Stufe: „Eine Ingenieurin als Freundin“ , verantwortlich Cornelia Böhmer 2. Stufe: “Big sister – little sister “, verantwortlich Ramsey Hills (WI Studentin 7.Semester) 3. Stufe: “ Meine persönliche Studentin”, verantwortlich Simone Wolf
Den Studentinnen unserer technischen Studiengänge wird ein abwechslungsreiches Programm mit Trainings, Firmen- und Messebesuchen, Vorträgen und Weihnachtsmarktbesuch angeboten. Auf Stufe 1 hatten sich bis Ende 2009 durch Cornelia Böhmer sechs neue Tandems gefunden.
Kontakt zur Frauenbeauftragten der Hochschule Aschaffenburg
Prof. Dr. Astrid Szebel-Habig Geb. 20, Raum E 20 Tel.: 06021/314-704 Würzbuger Str. 45 63743 Aschaffenburg
E-Mail: astrid.szebel-habig |
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